Ein Ausschnitt aus der Schulgeschichte in Sayda
Zu DDR-Zeiten findet der Unterricht in verschiedenen Gebäuden statt, sodass alle Schüler und Schülerinnen dauernd unter den Gebäuden wechseln mussten:Schulgasse 1 - Hauptunterricht
Schulgasse 7 - Musik, Zeichnen, Speiseraum
Berufsschule - Physik, Chemie, Biologie, Pionier- und FDJ-Raum
alte Turnhalle - Sport
Heidersdorfer Gasse - Werkenkabinett
Die Entwicklung von Sayda in den 70er Jahren der DDR machte es möglich, dass in der Bergstadt Sayda ein neues Schulgebäude gebaut werden konnte. Im landesüblichen Plattenbaustil entstand ein für damalige Zeiten modernes Gebäude für die Schülerinnen und Schüler der Stadt und die umliegenden Dörfer.
Am 27.08.1977 wurde mit der "Schlüsselübergabe" das neue Schulgebäude der Polytechnischen Oberschule am Wasserturm eingeweiht. Auf den Fotos erkennt man noch den Namen "Ho Chi Minh".
Bilder von 1977
1992 wurden Grund- und Mittelschule gesetzlich getrennt.
Ab Juli 1995 wurde das Gebäude für Mittel- und Hauptschüler genutzt.
In den Folgejahren gab es immer wieder Verschönerungsarbeiten, auch ein neues Computer- und Chemiekabinett wurde eingerichtet. Der Erhalt und die Attraktivität der Schulen in Sayda war für Stadtverwaltung, Stadträte und Schulleiter immer wichtig.
Bis 2012 blieb dieses Schulgebäude der Mittelschule mit „Einfeldturnhalle“ in Betrieb.
Bilder von 2005-2012
Quelle: 800 Jahre Sayda/Friedebach, Eine Dokumentation zur Ausstellung "Sayda im Wandel der Zeit"; Bilder aus dem Schularchiv